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Zwoite bleibt weiterhin glücklos SV Aichstetten II – TSV Tettnang II 1:3 (1:2) Zum zweiten Heimspiel der Saison trat die Zwoite Mannschaft des SVA in starker Besetzung gegen die Gäste aus Tettnang an. Von Beginn an entwickelte sich ein packendes Duell auf Augenhöhe, das die Zuschauer mit Tempo und Leidenschaft fesselte. Der SVA war im Glück, dass es nach 25 Minuten keinen Elfmeter gab, war doch ein ziemlich klares Foulspiel zu erkennen. Die Gäste setzten konsequent auf ihre schnellen Außenspieler – und genau über diesen Weg fiel der erste Treffer. Ein präziser Steckpass, ein dynamischer Laufweg und schließlich das Eins-gegen-Eins, das der Tettnanger Angreifer M. Gessler gegen unseren Keeper Eugen Rimmer eiskalt zum 0:1 vollendete (31.) Doch die Antwort des SVA II ließ nicht lange auf sich warten: Timo Harscher fasste sich ein Herz und jagte den Ball mit einem fulminanten Weitschuss ins Netz – der Ausgleich war da (32.)! Das Spiel blieb intensiv und ausgeglichen. Quasi mit dem Halbzeitpfiff setzte sich ein Gegenspieler nach starkem Solo durch und brachte Tettnang erneut in Führung (44.). Nach der Pause das gleiche Bild: Zwei Teams, die sich nichts schenkten. Beiden suchten über kluge Steckpässe ihre Außen, beide spielten mit offenem Visier. In der 65. Minute hatte der SVA den erneuten Ausgleich auf dem Fuß, jedoch scheiterte Tom Waizenegger freistehend aus zehn Metern und jagte den Ball über das Tor. Im direkten Gegenzug bekam der SVA II dann den Nackenschlag. Ein unglücklicher Stoppfehler im Spielaufbau vom SVA, der Tettnanger Stürmer stand goldrichtig und schob eiskalt zum 1:3 ein (67.). Bitter, denn der SVA war gerade näher am Ausgleich dran! In der Schlussphase versuchten die Gäste das Ergebnis zu verwalten. Unsere Zweite stemmte sich mit großem Einsatz dagegen, erspielte sich auch noch Halbchancen, doch ein weiterer Treffer wollte nicht fallen. Am Ende war die Enttäuschung groß – verständlich, denn Einsatz, Laufbereitschaft und Kampfgeist stimmten an dem Tag. Man fightete, man rannte, man gab nie auf, dennoch hingen nach dem Schlusspfiff die Köpfe tief. Die Mannschaft muss sich noch an das höhere Tempo der neuen Liga gewöhnen – doch sie zeigt klar, dass sie auf jeden Fall mithalten kann. |