|
Im Kampf um Platz vier geht unsere Elf mit großen Schritten voran. Beim etwas glücklichen 2:1-Erfolg gegen Nöbdenitz blieb sie nun schon zum neunten Mal in Folge ungeschlagen und gewann zugleich das achte Heimspiel in Serie.
"Nöbdenitz hätte eigentlich einen Punkt verdient gehabt", schätzte Mannschaftsleiter Klaus Schroth nach der Partie ein, zumal die Scheubengrobsdorfer nach Rot gegen Heinz wegen Schiedsrichterbeleidigung die halbe zweite Halbzeit mit einem Mann weniger auskommen mussten.
Doch da schlugen wir noch einmal zu und kamen nach Feins Vorarbeit durch Abresch zum umjubelten 2:1-Siegtreffer (82.).
Trotz nervösem Beginn auf beiden Seiten waren wir früh in Führung gegangen. Feins Vorarbeit nutzte Winefeld per Kopf zum 1:0 (8.). Schneider und Fein hätten sogar noch erhöhen können.
|
|
Auf der anderen Seite verhinderte Himmer in höchster Not den möglichen Ausgleich (23.). Während Nöbdenitz immer wieder mit Standards gefährlich wurde, machte wir uns das Leben mit vielen Fehlpässen selbst schwer.
Mit mehr Schwung kam der Gast aus der Kabine. Nach einem vermeintlichen Foul von Luft ließ sich P. Schlenzig die Elfmeterchance zum 1:1 nicht entgehen (58.). Heilmann und Schneider vergaben kurz darauf in vielversprechender Position.
Lufts Freistoß rasierte die Lattenoberkante (72.). Auf der anderen Seite prüfte P. Schlenzig Keeper Vogt erst per Kopf, ehe er den Nachschuss am Kasten vorbei schoss (80.). Erst Abresch erlöste unsere Mannschaft, die den Dreier dann mit Glück und Geschick über die Zeit brachte.
TSV Gera-Westvororte: Voigt - Luft, Gottschaldt, Himmer, Heilmann, Fein, Abresch, S. Schroth (46. Hinz/67. RK), Holle, Winefeld (89. Unger), Schneider (67. Schorrig).
SSV Traktor Nöbdenitz: Schmidt - Lange, Fleischer, Pucknat, Rosemann, Gerth, P. Schlenzig, Jakob, Opitz, Busch, Zschögner
Schiedsrichter: Thomas Schlicht (Rositz)
Zuschauer: 66
Tore: 1:0 Winefeld (8.), 1:1 P. Schlenzig (58./Foulelfmeter), 2:1 Abresch (82.) |