| FSV Wacker 90 Nordhausen vs. SV Germania Ilmenau | 1 - 1 |
| SV 1913 Schmölln vs. FC RW Erfurt II (A) | 0 - 2 |
| SV 08 Steinach vs. FC Einheit Rudolstadt | 1 - 1 |
| SSV 07 Schlotheim (N) vs. FC Thüringen Weida | 3 - 4 |
| FC Motor Zeulenroda (N) vs. SV Schott Jenaer Glas | 0 - 0 |
| SC 1903 Weimar vs. FSV Ulstertal Geisa | 0 - 4 |
| 1. SC 1911 Heiligenstadt vs. FC Union Mühlhausen (N) | 2 - 0 |
| FSV Wacker 03 Gotha vs. BSV Eintracht Sondershausen | 2 - 2 |
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"Gott sei Dank, die Saison ist vorbei", der SC-Vereinspräsident Michael Hoeffer sprach gestern wohl vielen aus der Seele, als er nach Spielende gegen Ulstertal Geisa das Mikrophon in die Hand nahm. Seine Kritik einer durch und durch verkorksten Saison richtete er auch an die Spieler auf dem Platz indem er sagte: "Jeder, der auf diesem Platz rumrennt, sollte sich in der Punktspielpause mal Gedanken darüber machen, wie es weitergehen soll - so wie bislang geht es jedenfalls nicht." Der SC hatte nach der samstäglichen 0:4-Niederlage gegen Ulstertal Geisa nur vier Punkte Vorsprung auf den Absteiger Motor Zeulenroda. Immerhin: Der Klassenerhalt ist gesichert. Das Spiel gegen die Ulstertaler verlief im Grunde überwiegend analog zu den übrigen Spielen dieser Saison: Die Romstedt-Truppe zeigte zwar eine enorme physische Stärke, war von sich aber nur selten zu einer aktiven Gestaltung des Spieles in der Lage. Wie der Blitz hatte die Weimarer das 1:0 getroffen. Direkt nach dem Anstoss schien Markus Arndt in den 16er zu flanken, was sich als Irrtum herausstellen sollte: Per Bogenlampe segelte der Ball hinter Reiter ins Gehäuse der Lindenberg-Truppe (1.). Danach klappte es auch bei den Geisaern nicht mehr recht mit der Chancenverwertung - mit fünf Großchancen hätten die Gäste schon viel eher den Sack zuschnüren können. "Wir haben Weimar leben lassen" - FSV-Coach Andreas Herzberg konnte sich im Spielanschluss diesen Seitenhieb nicht verkneifen. Seine Truppe hatte sich genau auf die Weimarer Konter eingestellt - die SC-Truppe scheiterte häufig an der starken Abwehr der Tabellensechsten. Fehler wie in der Kreisliga habe sich seine Mannschaft geleistet, resümierte SC-Coach Romstedt. Ab der 59. bereitete die Geisaer Mannschaft ihrem Trainer Andreas Herzberg, der die Mannschaft letztmalig betreute, ein würdiges Abschiedsgeschenk. Nach einer Eingabe von rechts war Kerschner im 16er-Getümmel als Erster mit dem Kopf am Ball und verlängerte - Schmitt, in der 50. gegen Reiter eingewechselt, konnte nur noch hinter sich greifen. Schon zwei Minuten später klingelte es erneut: Nach einem Zweikampf mit Hauf schob ein Gästestürmer den Ball zum freistehenden Simon, der unhaltbar zum 3:0 einnetzte (61.). Zum Ende hin drückten die Weimarer noch einmal hartnäckig zum FSV-Tor, ohne allerdings mit einem Treffer belohnt zu werden. Pech für Hauf, der den Keeper umspielte, dessen Schuss aber ein Geisaer noch von der Linie fischelte. Einem Lattenknaller der Gäste in der 81. legten diese nocheinmal nach und Simon ließ den Ball zum 4:0 im Weimarer Netz zappeln. Damit ist die Saison zu Ende - mit Hoeffers Worten: "Gott sei Dank." |
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