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Chancen sind noch keine Tore SV Grün-Weiß Triptis - SG Rosenthal/Blankenstein 0:4 (0:1) Die Grün-Weißen suchten die Ordnung im Spiel und verengten geschickt die Räume.Nach einer Ecke strich ein Kopfball von Franz übers Tor (6.) und in der 13. Minute hatte Eitner die Führung auf dem Fuß, traf dann aber den Ball nicht richtig. Das Rezept der Blankensteiner Gäste hieß zu dieser Zeit, erst einmal abwarten und auf blitzschnelle Gegenstöße vertrauen. So wurde von den Platzherren eine weite, abgerutschte Flanke von Rzoska unterschätzt, landete am langen Pfosten, den Abpraller schoss Gäbelein über den Kasten. In der Folge hätte Wunderlich das 1:0 nicht nur erzielen können, ja eigentlich müssen. Zuerst verpasste er eine Hereingabe von Wutzler und in der 22. Minute profitierte er von einem kapitalen Abwehrschnitzer der Gäste, steuerte alleine auf Torhüter Brückner zu, aber konnte diesen nicht überwinden. Hier stellt sich wieder die eigentlich nicht zu stellende Frage, hätte eine Führung den Spielverlauf wesentlich beeinflusst? Doch im Fußball zählen bekanntlich nur die Tore. Auch die Rosenthaler kamen zu ihren Chancen, einen Freistoß von Mai verpasste Narr nur knapp. In der 26. Minute versuchte zunächst Sattler den gegnerischen Torwart aus spitzem Winkel zu überwinden und nach der anschließenden Ecke war der Kopfball vom 17 Jährigen Jäger zu ungenau und landete in den Armen des überzeugenden SG-Keepers. Wie schnell die Gäste umschalten konnten, bewies Torgarant Mai nach 31 Minuten, ein Missverständnis in der Triptiser Spielhälfte nutzte er gnadenlos aus, sprintete durch und vollendete gekonnt ins lange Eck. Danach gab es noch eine Chance für die SG Rosenthal, bevor Wunderlich sich nach schöner Ballannahme in der 41. Minute durchsetzte und seinen Drehschuss aus Nahdistanz übers Tor jagte. Auch nach Wiederanpfiff gaben sich die Gastgeber noch nicht geschlagen, Sattler schoss knapp am Gehäuse vorbei und Wunderlichs Knaller konnte Brückner gerade noch zur Ecke fausten. Der Knackpunkt des Spieles war dann die 54. Minute. Ausgangspunkt wieder einmal Mai und Schiedsrichter Kubis blieb keine andere Wahl, als nach dem Handspiel von Franz vor der Torlinie, neben einer Elfmeterentscheidung, diesen auch noch vom Platz zu schicken. Gottschalk verwandelte vom Punkt sicher. Ein herber Schlag für die Triptiser, die sich bis dahin nicht nur gut verkauften, sondern auch genügend Möglichkeiten besaßen. Noch eine Viertelstunde wehrten sich die Grün-Weißen vehement, Eitner verpasste nach 60 Minuten nochmals und fünf Minuten später fliegt Bachs Kopfball übers Tor. Danach aber schwanden in Unterzahl die Kräfte und man glaubte wohl selbst nicht mehr an eine Wende. Das 0:3 durch Gäbelein in der 81. Minute und das 0:4 in der Nachspielzeit von Wiechert gerieten da fast zur Formsache. Der Widerstand der Gastgeber hielt sich in den letzten 20 Minuten in bescheidenen Grenzen. Diese verquere, insgesamt gute Kreisoberliga-Partie wurde von den Grün-Weißen hauptsächlich in der ersten Halbzeit verloren. W. Schumann |