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Landesliga Frauen

SC 1903 Weimar vs. FSV Eintracht Wechmar
1 : 0

Serien sind da, um gebrochen zu werden. Meistens wollen das die Gegner tun, manchmal möchte das aber auch das eigene Team. Erst recht wenn es sich um negative Serien handelt. Am Sonntag ist eine Serie gebrochen worden nämlich bei den Landesliga-Fußballerinnen des SC Weimar. Und diese Serie sollte gebrochen werden. Noch nie hatten die Kickerinnen um Thomas Müller zu Hause gegen Eintracht Wechmar gewonnen. Nach dem 1:0 am Wochenende ist zum einen dieser Fluch vertrieben und zum anderen die Meisterschaft wieder einen Schritt näher gerückt. "Auch wenn wir nicht überragend gespielt haben, muss ich meinen Mädels ein Riesenkompliment machen", sagte Müller zufrieden.
Weimar war die tonangebende Mannschaft, Wechmar stellte sich, taktisch gut formiert, hinten rein und verteidigte diszipliniert. So bekam der SC zwar Chancen, diese waren aber in der ersten Halbzeit nicht von der höchsten Qualität. Mareen Dietrich per Kopf und einmal am Ball vorbei gerutscht, Romy Ahner ebenfalls mit einem Kopfstoß nach einer Ecke, Manja Seeger und Sandra Busch jeweils aus der Distanz das Spielgerät wollte einfach nicht ins Wechmarer Gehäuse. Von den Gästen kam bis zur Pause offensiv nichts.
Mit der Einstellung, das Tor erzwingen zu wollen, gingen die Müller-Frauen in den zweiten Abschnitt. "Ich habe ihnen gesagt, dass wir hinten sauber bleiben müssen, um den Sieg noch zu holen", so Müller. Sowohl das verinnerlichten die Weimarerinnen als auch die geforderte Zielstrebigkeit vor dem Eintracht-Kasten. Das erste Knallbonbon feuerte Seeger ab, traf aber nur den Pfosten (60.). Zehn Minuten später durfte Weimar dann endlich jubeln. Anne Platzdasch wurde auf die Reise geschickt und schob ins kurze Eck zum 1:0 ein. Dass der Treffer aus dieser Möglichkeit fiel, verwunderte selbst den Trainer: "Wir hatten eigentlich bessere Chancen, die wir eher hätten nutzen müssen", sagte Müller, der zum Beispiel auch folgende Szenen von A. Platzdasch meinte. Denn sie bekam danach weitere Gelegenheiten, verwertete diese aber nicht. In der Nachspielzeit zum Beispiel wurde ihr die Kugel pfannenfertig von der eingewechselten Sophie Biskop aufgelegt, aber Platzdasch versemmelte.
Wechmars einzige Chance machte Schlussfrau Liza-Kristin Puchta mit einer Grätsche zunichte (85.). Die Eintracht-Akteurin wollte aus spitzem Winkel abschließen, doch die SC-Keeperin war vorher an der Pille.
Mit diesem Erfolg hat der SC weiter sechs Punkte Vorsprung auf Lok Saalfeld. Am kommenden Spieltag hat Weimar spielfrei.

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