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Obwohl es nach Meinung des Trainers "besser hätte laufen können", konnte sich Thomas Müller nach dem Schlusspfiff nicht beschweren. Seine Damen hatten in der Fußball-Landesliga mit 4:1 gegen den 1. FFV Erfurt II gewonnen. "Vielleicht habe ich auch meine Ansprüche ob der guten Leistungen in den letzten Wochen zu hoch geschraubt", sagte Müller. "Immerhin war es ein klares Ergebnis", so der Coach des SC 03 Weimar. Nach der zweiwöchigen Spielpause sind die Goethe- städterinnen nur schwer ins Spiel gekommen. Die optische Überlegenheit war zwar nicht zu übersehen, doch man agierte zu hektisch und unkonzentriert. Die erste Chance hatte nach einer Viertelstunde Kerstin Förster, die einen Riesen vor der Erfurter Keeperin vergab. Zwei Minuten später ließ der Schiedsrichter das Spiel weiter laufen, obwohl es stark nach Abseits roch. Eine Blumenstädterin lief alleine auf Liza-Kristin Puchta im Weimarer Kasten zu, brachte die Kugel aber auch nicht unter. Das 1:0 fiel kurz vor der Pause - und das eher ungewöhnlich. Am 16er-Eck schoss Mareen Dietrich, ihr Ball wurde per Pressschlag abgeblockt und die Pille senkte sich im hohen Bogen in die Gästemaschen (40.). Nach dem Wechsel brachte der SC den 1. FFV selbst wieder ins Spiel. Sandra Busch wollte in der Gästehälfte eine Gegenspielerin anschießen, doch der Ball ging als Steilpass in die eigene Hälfte und Erfurt nutzte dies zum 1:1 (50.). Busch ließ sich aber nicht beirren und ackerte weiter. Dadurch wurde sie mit einem lupenreinen Hattrick belohnt (62./67./83.). Damit war die Partie entschieden und auch Trainer Müller, relativierte seine Einschätzung. "Ich bin zufrieden", denn früher hätte der SC solche Spiele wohl nicht mehr gewonnen. Außerdem freute sich Müller über das Engagement und die Beteiligung, weil alle ihren Teil zum Erfolg beitragen wollten. |