Thüringenliga
SC 1903 Weimar vs. FC Einheit Rudolstadt 3 : 0 |
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Ganze acht Minuten reichten dem SC 1903 Weimar am Oster-Wochenende für einen 3:0-Heimsieg gegen Rudolstadt. Eine Stunde lang sah es nach einem mageren 0:0 aus, aber die ersten Großchancen nutzte die Lindenbergelf eiskalt. Ulrich Oevermann konnte nicht seine Wunschmannschaft aufstellen. René Buschmann, Christian Kucharz, Jens Ahlgrimm, Mario Brömßer und Stefan Gehre liefen nicht auf. Sie wurden durch Felix Müller, Nico Sander, Thomas Müller und Felix Seele ersetzt. Die Partie begann eher schleppend und überhaupt gab es im ersten Durchgang wenige Torszenen. Die einzigen zwei hatte der Gast aus Südthüringen. Aus halblinker Position tauchte ein Rudolstädter plötzlich vor David Schmitt auf, der aber nicht eingreifen musste, da der Angreifer verzog. Eine Minute später zeigte Schmitt sein ganzes Können und verhinderte mit einer starken Parade den 0:1-Rückstand. So richtig im Spiel waren die Weimarer nicht. Sie leisteten sich unendlich viele Fehlpässe im Spielaufbau und kamen nie wirklich gefährlich vor das gegnerische Gehäuse, es fehlte einfach die Genauigkeit. Rudolstadt machte es nicht viel besser, wusste aber durch einige grobe Fouls aufzufallen, die mit Gelben Karten bestraft wurden. Mit 0:0 ging es in die Kabinen. Im zweiten Durchgang machte Weimar kaum etwas nach vorn, es fehlte einfach der nötige Biss. Als die letzte halbe Stunde anbrach, sollte sich das Bild innerhalb kurzer Zeit ändern. Auf der rechten Seite hatte der SC einen Freistoß, den Stefan Winterkorn in den Fünfer brachte. Dort verfehlte ein Rudolstädter mit dem Kopf, der Ball landete auf dem rechten Fuß von Sebastian Barich. Der ließ sich die Chance nicht nehmen und traf aus sechs Metern ins rechte Eck (64.). Der folgende Anpfiff war kaum ertönt, da eroberte Weimar den Ball und schickte per Steilpass Felix Seele auf die Reise. Der bisher unauffällige Stürmer sprintete zum Ball, war einen Tick eher vorm Gästetorhüter dran und hob das Leder über diesen hinweg in die Maschen zum 2:0 (65.). Auf der Gegenseite verhinderte David Schmitt per Fußabwehr den schnellen Anschlusstreffer. Es dauerte aber nicht lange, da entschied Thomas Müller die Partie. Einen weiteren Freistoß von rechts hämmerte wieder Winterkorn in den Strafraum. Der Ball strich an allen Spielern vorbei, nur am langen Pfosten stand der Routinier ungedeckt und brauchte nur noch einschieben (72.). Viel passierte in der Folge nicht mehr, Rudolstadt hatte sich aufgegeben. Einmal zog Th. Müller nochmal mit dem Ball in den Strafraum und wurde dabei am Bein erwischt. Müller nahm die Vorlage dankbar an und ging zu Boden Elfmeter. Winterkorn legte sich den Ball zurecht, schoss aber zu schwach, der Torwart parierte (88.). Die drei Punkte waren dennoch sicher.
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