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Mit einer beeindruckenden Leistung hat der SC 03 Weimar seinen zweiten Auswärtserfolg in Serie eingefahren. Bei der SG Schlotheim/Mehrstedt ließ die Truppe von Ulrich Oevermann keinen Zweifel an dem Dreier aufkommen und zeigte sehr viel Spielfreude. Vor allem Nico Sander drehte plötzlich auf und trug neben der tollen mannschaftlichen Leistung einen großen Teil zum Sieg bei. "Nico hat in den letzten Wochen schon sehr gut trainiert, es hat viel geklappt bei ihm. Nun setzte er es auch einmal im Spiel um", sagte der SC-Coach zum Auftreten seines Stürmers. Von Anbeginn schafften es die Weimarer, die Gastgeber früh zu stören und damit zu verunsichern. Schon nach fünf Minuten hatte Stefan Gehre den ersten Riesen auf dem Fuß, als er alleine auf den Schlotheimer Schlussmann zulief, der aber rettete. Kurze Zeit später sollte es aber schon zum ersten Mal klingeln. Wieder bekam Gehre die Kugel und fasste sich ein Herz aus der Distanz. Sein Linksschuss zappelte unhaltbar im Dreiangel: 1:0 für den SC (11.). Die 03er machten weiter Druck, ließen die Hausherren gar nicht zur Entfaltung kommen. Nicht verwunderlich, dass der nächste Treffer folgen sollte. Gehre war auf den Außen durch, flankte butterweich in den 16er und Nico Sander vollendete per Kopf (23.). Doch es sollte vor dem Pausentee noch besser für die Goethestädter kommen: Mario Brömßer trat zum Freistoß an. Seinen Versuch kratzte der Schlotheimer Keeper noch unter der Latte weg, aber direkt auf Steve Zelßmanns Kopf: 3:0 (39.). Die einzige Chance der Heimelf war ein Distanzschuss kurz vor der Halbzeit. Nach dem Seitenwechsel machten die Weimarer da weiter, wo sie aufgehört hatten. Mit viel Kontrolle bestimmten sie das Geschehen. Als dann Sander mit seiner zweiten Bude das 4:0 erzielte, war die Begegnung endgültig entschieden (65.). Die Vorlage kam wieder einmal von Gehre, der eine ebenso starke Partie ablieferte. Das bestätigte er dann auch mit seinem zweiten Tor zum Endstand. Nach einem langen Ball verschätzte sich ein Schlotheimer Abwehrspieler und der SC-Angreifer war frei durch. Der Rest war für ihn Formsache. Er düpierte den bemitleidenswerten Torhüter der Gastgeber und schob ein (79.).
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