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Für SC-Trainer Ulrich Oevermann war das 1:1 gegen Borsch auf dem Lindenberg zu wenig. "Jetzt haben wir drei Auswärtsspiele in Folge", sagte er und deutete schwierige Aufgaben an. Für einen Sieg hätten die Weimarer aber einfach mehr tun müssen. Das Ergebnis ist gerecht. Der Start war sogar sehr verheißungsvoll. Stefan Gehre tankte sich auf der linken Seite durch und legte den Ball mit einem klugen Rückpass auf Thomas Müller. Der verwertete ins lange Eck zum 1:0 (4.). Anschließend spielte sich das Geschehen aber häufig im Mittelfeld ab. Vor allem die beiden Defensiv-Reihen ließen so gut wie gar nichts zu. Auf der anderen Seite fehlte es Weimar und Borsch an der letzten Konsequenz und Präzision im Spiel nach vorne. Aus dem Nichts dann mal eine Chance für die Gäste. Martin Gimpels Kopfball ging aber über den SC-Kasten (27.). Vor der Halbzeit noch eine halbe Möglichkeit für den SC. Einen Distanzschuss bekam Th. Müller vor die Füße. Hätte er den Ball kontrollieren können, wäre er frei vor der Kiste gewesen. So gab es nur Abstoß (40.). Gehres Schuss sollte danach nicht sitzen. Man bekam den Eindruck, als würde in dieser Partie nichts mehr passieren. Doch nach einem Fehler im Spielaufbau schaltete Borsch schnell, spielte Christoph Glotzbach frei, der David Schmitt keine Chance ließ: 1:1 (55.). Der SC traf auch nochmal. Stefan Winterkorn flankte auf Th. Müller, der die Kugel aber aus Abseitsposition einlochte (65.). Nach Gimpels Volleyschuss, den Schmitt noch mit den Fingerkuppen an die Latte lenkte, gab es keine bedeutende Szene mehr (70.). Übrigens darf sich Felix Müller leider nicht "Torschütze des Monats" nennen. Bei der Wahl in der Sportschau siegte Angelo Barletta vom VfL Osnabrück (31%). Er hatte wie Müller auch per Fallrückzieher getroffen. "Im Vorfeld konnte ich nur hoffen. Die Konkurrenz war schon stark", sagte der SC-Spieler, nachdem er das Ergebnis am Fernseher verfolgt hatte. Er bekam 12,33 Prozent der Zuschauerstimmen.
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