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SC-Trainer Oevermann war nach der Partie absolut unzufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft, ohne Biss, ohne Entschlossenheit und vor allem ohne Durchschlagskraft hatte sein Team eine völlig verdiente 0:2-Pleite gegen Aufsteiger Leinefelde kassiert. "Wir hätten noch 60 Minuten weiter spielen können und hätten trotzdem kein Tor erzielt", erkannte Oevermann zu Recht. Dem SC war in der zweiten Halbzeit nichts eingefallen, um die solide Abwehr der Gäste zu knacken. Die vielen langen Bälle in die Spitze verpufften ohne jede Wirkung, strukturiertes Flügelspiel oder gar Torchancen waren nicht erkennbar: Es war eine ganz schwache Leistung der Lindenberg-Truppe. Dabei hatte die Begegnung vielversprechend begonnen: Nach einer guten Kombination kam Stürmer Nico Sander in aussichtsreicher Position an den Ball, doch sein Schuss wurde vom Keeper pariert (3.). Es sollte die einzige gute Szene von Sander bleiben, er wurde zur Halbzeit ausgewechselt. Der SC wirkte in der Anfangsphase ballsicher und selbstbewusst. Das änderte sich schlagartig, als die Gäste mit ihrem ersten Angriff gleich die Führung erzielten: ein Pass aus dem Zentrum auf die linke Seite hebelte die Viererkette der Weimarer aus, der Gäste-Stürmer hatte alle Zeit der Welt, er verwandelte sicher ins lange Eck (10.). Die Oevermann-Elf brauchte eine Viertelstunde, um sich von diesem Schock zu erholen, Rico Mendrala nach schöner Einzelleistung (26.) und Mario Brömßer mit einem Schuss aus der zweiten Reihe (28.) sorgten für Gefahr. In der 33. Minute dann das 0:2: Nico Wummel, bester Torjäger der Gäste, legte sich einen Freistoß in zentraler Position zurecht - sein mit viel Kraft getretener Ball flatterte mächtig, wurde noch leicht von der Mauer abgefälscht und sauste schließlich mittig ins Tor. Bis zur Pause scheiterten Buschmann per Kopf (41.) und Mendrala mit einem Nachschuss (45.) knapp am Anschlusstreffer. Zur zweiten Halbzeit wechselte Oevermann Felix Seele und Mario Schmidt ein, jedoch ohne den erhofften Erfolg: Seele kam kaum an den Ball und Schmidt musste nach 68 Minuten verletzt das Feld verlassen. Hätten die Gäste ihre Konter besser ausgespielt, es wäre wohl ein Debakel geworden, so blieb es beim letztlich verdienten 2:0-Erfolg für Leinefelde.
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