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Thüringenliga

BSV Eintracht Sondershausen vs. SC 1903 Weimar
3 : 2

Es sollte wieder nicht reichen. Auch im vierten Auswärtsspiel der Saison fuhr der SC 1903 Weimar keine Punkte auf fremdem Platz ein und verlor in Sondershausen unglücklich mit 2:3. Die Gastgeber gingen schon in der elften Minute mit 1:0 in Front. Nach einem Traumpass wurde das Leder im Kasten von Weimars Keeper David Schmitt untergebracht. Der SC war danach um Ballbesitz bemüht und sicherte sich zunehmend die Mittelfeldanteile. Das sollte belohnt werden. Geburtstagskind Daniel Romstedt setzte seinen Versuch noch an den Pfosten aber Stefan Gehre war zur Stelle und schoss zum Ausgleich ein (33.). Fünf Minuten später dann sogar die Führung für die Gäste. Rico Mendrala brachte per Freistoß die Kugel vor das Sondershäuser Tor und Rene Buschmann nickte zum 2:1 ein (38.). Anschließend besaßen die Goethestädter noch zwei richtig gute Chancen, um zu erhöhen. Erst lief Gehre alleine auf den gegnerischen Schlussmann zu und fand in ihm seinen Meister. Dann bekam Romstedt aus spitzem Winkel seine Gelegenheit, nutzte sie aber ebenso wenig.

"In der Halbzeit sagte ich meinen Männern, das wir weiter auf das dritte Tor spielen müssen", erklärte Trainer Ulrich Oevermann seinen Plan für die zweiten 45 Minuten. Doch zunächst musste der SC den 2:2-Ausgleich hinnehmen. Felix Müller verursachte ein Foul, nach dem Sondershausen den folgenden Freistoß eiskalt ausnutzte (55.). Dabei herrschte Uneinigkeit in der Gäste-Defensive. Die Weimarer stellten das Spiel aber keinesfalls ein. Wieder einmal war es Gehre, der für die erneute Führung hätte sorgen können. Aus sechs Metern köpfte er die Pille in Richtung Sondershausen-Kiste, doch der Heim-Tormann kratzte das Ding noch raus.

So kam es, wie es kommen musste. Anstelle des SC machten die Hausherren das 3:2. Per Kopfstoß schlug der Ball hinter Schmitt im Weimarer Gehäuse ein (75.). Es folgte die letzte Druckphase der Gäste, um doch noch einen Zähler mit nach Hause zu nehmen. Ecken und Freistöße gab es reichlich, doch etwas Gefährliches sprang dabei selten heraus. Christoph König hatte noch die beste Möglichkeit mit seinem Kopfball, der aber knapp am Pfosten vorbei strich.

Als die Verantwortlichen dann doch mit dem Ausgleich rechneten, hatten andere etwas dagegen. Der eingewechselte Nico Sander spielte einen herrlichen Doppelpass mit Stefan Winterkorn und lief von hinten in die Nahtstelle der Gastgeber. Trotzdem hob der Linienrichter die Fahne: Abseits. "Das war wirklich wieder sehr unglücklich für uns und auch doppelt bitter", sagte Oevermann.

Homepage SC 1903 Weimar

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