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Eine klare Sache war das Thüringenliga-Heimspiel des SC 03 Weimar gegen Motor Zeulenroda. Beim 4:0-Erfolg der Oevermann-Elf reichte eine konzentrierte Leistung zu einem nie gefährdeten Sieg. Die Tore fielen durch die individuelle Überlegenheit gegenüber den Gästen. Von der ersten Minute an hatte der SC die größeren Spielanteile ohne wirklich zu glänzen. Vereinzelt zeigten die Weimarer dann, was in ihnen steckt. So auch beim 1:0, dass gar nicht sie erzielten, sondern ein Zeulenrodaer. Stefan Gehre hatte aus 16 Metern abgezogen. Der Motor-Keeper lenkte den Ball an den Pfosten. Von da aus sprang das Leder zurück ins Feld und Christian Thaeder bugsierte das Ding trocken ins eigene Netz (3.). Nach 35 Minuten dann die nächste Großchance durch Gehre, der alleine durchgebrochen war. Vor dem Zeulenrodaer Schlussmann bekam er allerdings nicht mehr den nötigen Druck hinter den Ball. Zu Beginn der zweiten Halbzeit mussten die Zuschauer auf dem Lindenberg das einzige Mal die Luft anhalten: Ein Gästestürmer kam mutterseelenalleine aus 16 Metern zum Schuss, setzte das Spielgerät aber über den Kasten von David Schmitt (47.). Der SC-Torhüter hatte an diesem Nachmittag nicht viel zu tun. Somit empfahl er sich einfach mal als Vorbereiter: Mit einem weitem Abschlag überspielte er die aufgerückte Motor-Defensive, wo Gehre lauerte. Der 03er-Angreifer sah sich wieder alleine vor der gegnerischen Kiste und blieb diesmal cool. Mit einem Lupfer stellte er das 2:0 her (51.). Die Entscheidung folgte kurz darauf. Daniel Romstedts Ecke fand den Kopf von Thomas Müller, der unbedrängt einnickte (57.). Die Gäste hatten im Sturmzentrum einfach nicht die nötige Klasse, um den Weimarern ernsthaft Paroli zu bieten. Somit durfte der SC auch noch zum vierten Mal jubeln. Th. Müller flankte mustergültig auf Gehre, der seine Leistung mit seiner zweiten Bude krönte (66.). Der wohl schönste Angriff der Partie sollte aber nicht belohnt werden. Rico Mendrala schickte den eingewechselten Andy Steiner. Dessen scharfe Hereingabe setzte Gehre per Flugkopfball nur an die Latte (80.).
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