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Nun sind auch die letzten Hoffnungen verflogen. Der SC 03 Weimar II muss nach einem Jahr Landesklasse wieder den Gang in die Bezirksliga antreten. Die Chancen auf den Relegationsplatz waren ohnehin nur noch theoretischer Natur. Und mit dem Sieg von Saalfeld in Zeulenroda hätte den Mannen um Trainer Peter Ludwiczak auch ein Erfolg bei Buttstädt/Großbrembach nicht geholfen. Letztlich ging die Partie mit einem 2:2 zu Ende. "Drei Punkte wären heute absolut drin gewesen. Doch mit unnötigen Abwehrfehlern haben wir uns wieder selbst geschadet", resümierte Ludwiczak nach der Begegnung. Schon in Minute elf lag man 0:1 hinten, als nach einem unnötigen Hausherren-Freistoß Martin Appelstiehl den Ball nicht festgehalten hatte und der Abstauber verwertet wurde. Der Coach stellte auf drei Stürmer um, was sich zumindest optisch bezahlt machen sollte. Anschließend baute Weimar Druck auf und besaß große Chancen durch Toralf Fredrich, der alleine auf den Buttstädter Keeper zulief, Christopher Heß und Franz Loos. Doch bis zur Pause sollte es bei der Gastgeber-Führung bleiben. Mit neuem Schwung kam der SC aus der Kabine und erspielte sich weiterhin Chancen. Heß gab nach einer Stunde einen Schuss ab, der noch entscheidend abgefälscht wurde: Endlich 1:1. Dann sogar das 2:1 für die Goethestädter, als Fredrich einen Kopfball verwertete (78.). Doch ein vermeidbarer Ballverlust sollte die 03er wieder einmal um den Lohn ihrer harten Arbeit bringen. Dieser wurde eiskalt zum Ausgleich von Buttstädt/Großbrembach genutzt (81.). |