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Seit vier Spielen hatten die Landesliga-Fußballerinnen des SC 03 Weimar nicht mehr gegen den FC Lok Saalfeld gewonnen. Es war sozusagen ein Angstgegner, der im Wimaria-Stadion aufspielte und versuchte, diese Serie aufrecht zu erhalten. Doch die Weimarer Spielerinnen von Thomas Müller waren an diesem Tag nicht zu schlagen. Mit 3:1 setzte sich der SC durch und zeigte vor allem in der zweiten Halbzeit, warum der Sieg gerechtfertigt war. Im ersten Abschnitt hatten die Gastgeberinnen aber einige Probleme, obwohl sie früh in Führung gegangen waren: Kerstin Förster nutzte einen Kopfball nach einer Ecke von Manja Seeger (4.). Doch fast im Gegenzug fiel der Ausgleich. Ein harmloser Saalfeld-Freistoß nahe der Mittellinie entpuppte sich, auch begünstigt durch den Wind, als gefährliche Waffe und wurde ebenfalls per Kopf in die Maschen weiter geleitet (7.). Anschließend verlief die Partie sehr zerfahren. Der SC brachte bis zur Pause keine Struktur mehr in seine Angriffe. Nach dem Wechsel war die Aggressivität der Weimarerinnen sichtlich höher. Somit kam der SC zu mehreren Chancen. Eine nutzte Seeger zum 2:1, als sie einen Freistoß, eigentlich aus einer ungünstigen Position, in der Saalfeld-Kiste unterbrachte (63.). Doch das entscheidende dritte Tor sollte lange auf sich warten lassen. Stattdessen hatte Saalfeld, zu diesem Zeitpunkt aufgrund einer Verletzung nur noch zu zehnt, plötzlich eine Zwei-zu-eins-Überzahl, die es aber leichtfertig vergab. Mit dem ersten vernünftigen Distanzschuss der Partie traf anschließend Romy Ahner zum verdienten 3:1-Endstand (88.). Aufstellung: Müller (ab 78. Hoffmann > Linksaußen für Busch) - Abe (Comeback nach mehr als 5 Monaten) - Haase, Ahner - Theile-Müller, Houtzager (ab 73. Biskop), Seeger, Henker - Csincsura (ab 67. Weinert), Busch (ab 78. im Tor), Förster (ab 78. L. Platzdasch) |