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KFA Aktuell: Es wird ernst - Zukünftiger Großkreis Gera-Greiz-Altenburg regelt gemeinsamen Spielbetrieb


(Jens Lohse) Es wird ernst für die Fußballer in Gera und den Kreisen Greiz und Altenburg.

Am 14. Januar 2012 soll der neue große Kreisfußballausschuss in Gera gegründet werden, der die bisherigen KFA zusammenführen soll.

Am Montag legten deshalb die drei KFA-Vorsitzenden Wolfgang Droigk (Gera), Dieter Köbke (Greiz) und Klaus Hübschmann (Altenburg) den Vereinen die bisherigen Ergebnisse der gemeinsamen Beratungen vor, die vor gut einem Jahr begonnen hatten.



Mit Spannung verfolgten die Teilnehmer die Ausführungen zur Struktur des Spielbetriebs, die ab dem Spieljahr 2012/13 in Kraft treten soll. An die Stelle der jetzigen Regionalklasse tritt dann die nur umbenannte Kreisoberliga mit 16 Mannschaften.

Diese wird untersetzt von zwei Kreisligen, die nach territorialen Gesichtspunkten gebildet werden. Jeweils zwölf Plätze erhalten die Vertretungen aus Altenburg und Greiz. Acht gehen nach Gera, wobei eventuelle Absteiger aus der Regionalklasse das Kontingent der Altkreise belasten.

Unter der Kreisliga soll es drei 1. Kreisklassen mit jeweils 14 Teams geben, darunter je nach Meldungseingang zwei Staffeln der 2. Kreisklasse. Bereits 2012 soll es im Nachwuchsbereich die ersten gemeinsamen Hallenkreismeisterschaften geben.

Während hier bereits fast alles geklärt ist, ist zum Namen des neuen Groß-KFA noch nichts entschieden. Derzeit gilt "KFA Ost" als Favorit.



Hier gibt es alle aktuellen Infos zum zukünftigen Spielbetrieb 
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Aus drei mach eins: Die Vorsitzenden Wolfgang Droigk (KFA Gera), Dieter Köbke (KFA Greiz) und Klaus Hübschmann (KFVA Altenburg) wollen ihre Fußballkreise in der Saison 2012/13 vereinen. (Foto: Jens Lohse)



Auch personell hat man sich auf eine Kandidatenliste geeinigt. Als Vorsitzender stellt sich der Schmöllner Klaus Hübschmann zur Wahl, dessen Stellvertreter der Greizer Dieter Köbke und die Geraerin Martina Klepsch werden sollen. Der Spielauschuss wird von Gerd Meister (Mehna) angeführt.

Dem Schiedsrichter- und Jugendausschuss stehen mit Uwe Gatzemann und Ehrenfried Nietzold zwei Geraer Funktionäre vor. Für Qualifizierungen ist Walter Werner (Berga) zuständig, für den Breitensport Uwe Fabjek (Altenburg). Um die Finanzen kümmert sich Günter Hoyer (Zeulenroda).

Für die Öffentlichkeitsarbeit zeichnet Reinhard Weber (Altenburg) zuständig, während Michael Fritsch (Triebes) das Sportgericht anführen soll.

115 Vereine unter einen Hut zu bekommen, dürfte kein leichtes Unterfangen sein. Deshalb mahnte Dieter Köbke "eine faire Zusammenarbeit, gegenseitige Achtung und Hilfe im Umgang miteinander" an. Probleme könnte schon der Spielplan bereiten.

30 Spieltage und sechs Pokalrunden bringen die Planer in arge Bedrängnis. Auch die Zusammensetzung der Kreisligen birgt Zündstoff, sollte der Schnitt mitten durch Gera gehen, eventuell vier Vereine nach Greiz und vier nach Altenburg fahren müssen.

Ob alles im Ehrenamt zu bewältigen sei, diese Frage warf der designierte KFA-Vorsitzende Klaus Hübschmann in den Raum. Die Diskussionen sind eröffnet.










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