Frauenfußball-Verbandsliga: ZFC Meuselwitz - SG Gera 1:3 (0:1) |
![]() Foto: Jana Oertel | (Oliver Möckel) Meuselwitz hatte für das heutige Spiel gegen die SG Gera Beton angerührt und mit ihrer Torfrau Siebert die Stahlarmierung eingefügt. Nach grausamen ersten zehn Minuten, die unkommentiert bleiben, fingen sich die Gäste und scheiterten in der Folge reihenweise an sich oder an der Meuselwitzer Keeperin. |
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| Auch in ihrem 2. Spiel beim ZFC Meuselwitz behalten die Damen der SG Gera ihre weiße Weste und siegen mit 3:1. (Foto: gat) | |
Mit Beginn von Hälfte Zwei änderte sich das Bild. Der ZFC legte zu und wurde gefährlicher; wohl auch, weil die Geraerinnen zurücksteckten. Trotzdem erhöhte die SG. Das 2:0 markierte Denise Werner. Aus etwa 20 Metern nutzte sie den Platz, der ihr geboten wurde, und jagte das Spielgerät ins rechte obere Eck. Da musste selbst die ZFC-Keeperin passen (74.). | |
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Auch in ihrem 2. Spiel beim ZFC Meuselwitz behalten die Damen der SG Gera ihre weiße Weste und siegen mit 3:1. (Foto: Jana Oertel) | |
Nun wackelten die Knie richtig. Ganz besonders brenzlig wurde es für Gera in der 87. Minute. Ein ZFC-Lattenkracher sorgte hier für aschfahle Gesichter. Dieses 2:2 wäre nicht einmal unverdient gewesen, da sich Meuselwitz freigeschwommen hatte und Gera auch wieder einige Hundertprozenter wegließ. Den Endstand zum 3:1-Auswärtssieg besorgte Torkanone Marie Preller. Brina Herold schickte den Ball auf eine weite Reise. Am ZFC-Sechzehner nahm Marie die Kugel direkt, traf ihn aber nicht voll und schob ihn dadurch flach an der heranstürmenden Torfrau vorbei ins Netz (90+3). „Wir bettelten in der zweiten Hälfte förmlich um das Gegentor und nahmen die Zweikämpfe nicht mehr an. So etwas rächt sich. Ich bin heute trotz der drei Punkte nicht ganz so zufrieden, da wir mehr können, aber unser Potential nur unzureichend abgerufen haben. Auch muss die Chancenverwertung schnell besser werden“,urteilte Trainerin Martina Klepsch nach dem Spiel. In der nächsten Woche geht es nach Erfurt zum FFV. Drei Punkte sind auch hier das Ziel. ZFC Meuselwitz: Siebert (MK) – Lochmann, Eutin, Mirke, Lange, Hartmann, Stachon (ab 60. Buhl), Feustel (ab 46. Reinke), Beer, Ley, Rohde SG Gera: Heimer – Bludau, Martin (ab 84. Otto), K. Steppe, Preller, Nitschke, Herold (MK), Seiler, Werner, S. Steppe (ab 31. Friedrich), Heiner Schiedsrichter: Ulf Rackow (Altenburg) Zuschauer: geschätzte 30 Tore: 0:1 Sabrina Herold (20.); 0:2 Denise Werner (74.); 1:2 Nicole Mirke (79.); 1:3 Marie Preller (90+3.) | |
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