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Letztes Update: 15.05.2025 14:51

Zwei mal vier gleich acht – Gegentreffer

SV Grün-Weiß Triptis – SV Jena-Zwätzen 0 : 8 ( 0 : 4 )

Natürlich gibt es diese Tage, an denen nichts zusammenläuft, alles Mögliche schiefgeht, aber was die Triptiser Zuschauer am Mittwoch erlebten, verschlug ihnen einfach die Sprache. Keiner konnte sich so recht an eine so hohe Niederlage in einem Punktspiel erinnern. Die Grün-Weißen gingen ersatzgeschwächt ins Match gegen den Tabellenführer und dann musste nach einer halben Stunde auch noch Marko Eitner verletzungsbedingt das Feld verlassen, doch da stand es auch schon 3:0 für die Gäste. Torwart Christian Staps hatte in einigen Situationen ebenfalls seine Souveränität verloren und so summierten sich die Faktoren, die ein derartiges Ergebnis zustande kommen ließen. Nach 17 Minuten war das Spiel durch Tore von Cevin Czimmernings (4.), Kevin Nenz (9.) und Eric Strauß (17.) eigentlich schon entschieden. Zwätzen brachte die eindeutig reifere Spielanlage auf den Rasen, war über die gesamte Spielzeit immer konzentriert bei der Sache, so dass Triptis nur zu sporadischen Entlastungsangriffen blasen konnte, die dann oftmals auch noch durch Fehlpässe ihr Ende fanden. Was auffiel, war die wesentlich bessere Raumaufteilung der Saalestädter, begünstigt durch mehr Bewegung im Spiel, größere Laufbereitschaft, sowie die individuelle, fußballerische Überlegenheit. Trotzdem wollten die Grün-Weißen das Ergebnis im Rahmen halten, da eventuell auch das Torverhältnis über eine Endplatzierung entscheiden kann. Allerdings dann in der 40. Minute das 0:4, wiederum durch Eric Strauß, der einen satten Fernschuss im linken Toreck unterbringen konnte. Die zweite Halbzeit brachte ein unverändertes Bild, aber immerhin konnten die Gastgeber 25 Minuten ihren Kasten sauber halten. Sie kämpften aufopferungsvoll und die Hoffnung auf einen erträglichen Spielausgang stieg. Ein Ausdruck dafür war die beste der wenigen Triptiser Möglichkeiten. Torsten Reinhold setzte einen Freistoß aus ca. 25 Meter, halblinks getreten, auf die Lattenoberkante des Jenaer Tores, doch auch der Ehrentreffer wollte an diesem Tag nicht gelingen. Am Einbahnstraßengeschehen änderte das allerdings wenig und so brachen ab der 70. Minuten die letzten Dämme. 0:5, Kevin Nenz konnte unter Bedrängnis geschickt einköpfen und in der 72. Minute das halbe Dutzend, zudem durfte René Bach nach der gelb-roten Karte vorzeitig duschen. Fünf Minuten später brachte ein harmlos erscheinender Schuss durch Andreas Hahnemann den siebenten Treffer und sozusagen mit dem Abpfiff köpfte nochmals Kevin Nenz nach einer Ecke zu seinem dritten Treffer und dem achten insgesamt ein. Eine herbe und derbe und in diesem Maße nicht erwartete Niederlage für Grün-Weiß Triptis, nun wird die Begegnung am Samstag gegen die aufstrebende Raniser Elf zum Prüfstein, in welche Richtung die Triptiser Reise gehen soll.

W. Schumann
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