Triptis
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Letztes Update: 15.05.2025 14:51

Tag 5

So schnell können fünf Tage vergehen. Kaum angefangen, ist es auch schon wieder vorbei. Das Frühstück wurde heute einmal unter freiem Himmel eingenommen und es war offensichtlich, dass es einigen gefiel, dass ihnen beim Essen die Sonnenstrahlen ins Gesicht schienen. Zum Abschluss gab es heute noch zwei Runden des Schnellschachturniers und natürlich wurden auch die Taktikaufgaben ausgewertet und man konnte feststellen, dass sich der taktische Blick vieler Kinder verbessert hat. Nach dem Mittag, auch im Freien ausgegeben, ging es dann ans Zimmer aufräumen, Betten abziehen und klar Schiff machen. In diesem Jahr ging es alles ziemlich schnell und reibungslos und so konnten nach der Verabschiedung und nachdem jeder noch ein kleines Erinnerungsgeschenk bekommen hatte, die Eltern nach und nach ihre Kinder wieder in Besitz nehmen, manche bekamen ihre Kinder sogar in den gleichen Kleidungsstücken wieder, in denen sie sie bereits am Samstag abgegeben hatten.
Es gab auch schon wieder die ersten Anfragen, ob es im kommenden Jahr wieder ein Trainingslager geben wird und ob man es vielleicht zwei tage länger machen könnte. Es wird mit hoher Wahrscheinlichkeit eines geben, aber wie lange, steht noch nicht fest. Für die Trainer und Betreuer ist jetzt erst einmal eine kurze Erholungspause angesagt, aber die nächsten Ereignisse werfen ihre Schatten voraus.
Wir hoffen, das es allen gefallen hat und wir werden uns bald wieder sehen.

M.W.
Tag 4

Der vorletzte Tag stand an und wieder hat man das Gefühl, dass der Herr der Himmelspforte für das schlechte Wetter der zurückliegenden Wochen einen Ausgleich schaffen will, denn schon am Morgen waren strahlend blauer Himmel und hohe Temperaturen angesagt.
Heute war mit Albrecht Beer wieder ein wohlbekanntes Gesicht als Referent im Trainingslager anwesend und wie sollte es auch anders sein, als Nationaler Schiedsrichter ging es zuerst an die Regelkunde, damit die Kinder sicherer im Umgang mit den geltenden Regeln und Paragraphen werden. Im Vorfeld kam vereinzelt die Frage auf, warum man dies denn machen müsse, aber während der Lektion kamen begann es den Zweiflern dann doch zu dämmern, wieso es nötig ist, sich auch in den Regeln auszukennen und nicht ein ums andere mal vielleicht halbe oder sogar ganze Punkte zu verlieren.
Anschließend tauchten die Gruppe A und B in die Geheimnisse der Endspiele ein und durften sich mit Studien herum plagen und die Gruppe C trainierte Mattbilder, da den Trainern aufgefallen war, dass diese immer noch zu wenig von den Kindern erkannt werden. Dem sollte so entgegengewirkt werden.
Nach Abschluss des Trainings und der Einnahme des Mittagessens wurde die dritte Runde des Turniers gespielt. Danach ging es dann zu Fuß wieder ins Freibad. Bedingt durch den Sonnenschein war heute auch die Wassertemperatur erträglicher, wodurch auch mehr Kinder im Wasser gesichtet wurden. Als sich dann die Hartgesottenen genug abgekühlt hatten und die Quengelfritzen immer lauter wurden, ging es dann wieder zurück ins Gelände, wo alle Vorbereitungen für den Abschlussabend getroffen wurden. Der Rost wurde angeschmissen und Unmengen von Fleisch darauf zubereitet. Am Ende waren fast alle Hosen zum zerreißen gespannt, obwohl immer noch die eine oder andere Bratwurst ihrem Verzehr harrte.
Als sich dann alle wieder halbwegs bewegen konnten, konnte man zum gemütlichen Teil des Abends übergehen und das Lagerfeuer entzünden. Dieses wurde dann über mehrere Stunden am laufen gehalten und bei einem wunderschönen Sonnenuntergang klang der Abend aus.
Natürlich gingen die Widerstände, als es an das zu Bett gehen ging, schon fast in Richtung Putsch, aber Schlussendlich waren dann alle in ihren Zimmern verschwunden und der Besuch des Freibades forderte seinen Tribut.
Morgen ist dann der letzte Tag und es geht für die Teilnehmer wieder nach Hause.

M.W.

Tag 3

Man kann es nicht glauben, die Sonne lacht vom Himmel. Trotzdem müssen wieder viele aus dem Bett gehebelt werden, da die letzte Nacht wieder zum Tag gemacht wurde und der Schlaf eben irgendwann fehlt und nachgeholt werden muss.
Leider musste heute der geplante Trainer wegen fahrzeugtechnischen Problemen absagen und der gesamte Trainingsplan musste umstrukturiert werden. Glücklicherweise haben die Trainer vor Ort so viel Material mit, dass es kein Problem darstellte, aus dem Stegreif Trainingseinheiten abzuhalten.
Nach dem absolvierten Training und der zweiten Runde des Schnellschachturniers war wieder Mittagessen angesagt. Als dann die Verdauungspause beendet war, ging es dann zum Highlight des Tages – auf die Cartbahn nach Miesitz. Dort angekommen stellte man fest, dass fast alle, die im letzten Jahr auch schon mit waren, ihre Mitgliedskarten vergessen hatten. Dies stellte aber kein großes Problem dar. Leider konnten nicht alle Kinder mitfahren, da einige die nötige Mindestgröße unterschritten. Sie wurden aber mit Essen á la cart beschwichtigt.
Gefahren wurde in drei Gruppen, von denen eine mit denjenigen besetzt war, deren Blut schon zu großen Teilen aus Benzin besteht, eine, die schon einmal ein Cart gesteuert hatten und den absoluten Neulingen. Auch, wenn mancher Neuling zu Beginn der Angstschweiss auf der Stirn stand, waren das am Ende die, welche mit ihrem Fahrzeug am wildesten über die Piste bretterten und ab und zu war, so glaubten manche jedenfalls, ein Überschallknall zu hören.
Als dann die Siegerehrung durchgeführt war, ging es auf dem schnellsten Weg ins Freibad nach Triptis, um den mittlerweile doch etwas hohen Temperaturen ein wenig entgegenzuwirken, aber das Wasser so kalt, dass die Ausflüge ins buchstäblich kalte Nass meist nur wenige Minuten, wenn nicht gar nur Sekunden dauerten. Nur einige der Mädchen trotzten tapfer den Temperaturen. Natürlich wurde auch im Freibad mit einem Großfeldschach Schach gespielt. Nach dem Verlassen des Bades ging es dann zu Fuß zurück ins Lager, wo es dann zum Abendessen ging. Dann ließ man den Abend ruhig ausklingen und kurz vor dem Abschluss dieses Berichtes waren nur noch wenige Stimmen aus den Zimmern zu hören und die Betreuer hoffen, dass die Nacht ein wenig länger wird.

M.W.

Tag 2

Zweiter Tag im Trainingslager. Nachdem es in der Nacht wieder geregnet hat, stürzten die Temperaturen am Morgen Richtung Gefrierpunkt. Die erste Trainingseinheit, die aus Platzmangel teilweise im Freien durchgeführt wurde, war deshalb für die betroffenen Teilnehmer sehr erfrischend und die "Gänse" kamen in Scharen.

Trainiert wurden in der Gruppe C taktische Motive, Endspiele in der Gruppe B und die "Großen" durften sich mit Studien auseinandersetzen. Nachdem das erste Trainingspensum erfüllt war, wurde die erste Partie des Schnellschachturniers gespielt und anschließend wurden diese dann zusammen mit den Trainern  ausgewertet. Zwischenzeitlich war dann auch das Mittagessen eingetroffen, auf das sich alle stürzten. Natürlich waren hier und da wieder die obligatorischen Mäkelfritzen anzutreffen, diese wurden aber ignoriert. Nach einer kurzen Verdauungspause ging es dann zur Schachrallye, die aus 10 Stationen bestand. Dabei ging es quer durch die Themengebiete: angefangen bei Blindübungen, Regelkunde, dem Test von allgemeinem Schachwissen, einfache und schwierige Taktikaufgaben, Endspiele, Mattmotive und Konditionsblitz. Mittlerweile wurde auch das Wetter langsam besser und kurz vor dem Abendessen, das diesmal wieder aus selbst belegter Pizza bestand, kam endlich der blaue Himmel samt Sonne zum Vorschein und plötzlich waren auch erträgliche Temperaturen im Lager vorhanden. Der Wetterwechsel wurde dann hauptsächlich von den Jungs dazu genutzt, das runde Leder über den Rasen zu jagen. Hoffentlich toben sie sich richtig aus, so dass sie später ins Bett fallen, sofort einschlafen und die Betreuer nicht wieder mit drakonischen Strafen drohen müssen, damit Bettruhe herrscht. Morgen kommt dann der große Programmpunkt, dem schon ein Großteil entgegenfiebert und die Wetterprognose sieht sehr vielversprechend aus.

M.W.

Tag 1

Und schon wieder ist ein Jahr ins Land gegangen, das Schuljahr ist zu Ende und zum siebenten mal richtet der Schachbezirk Ostthüringen sein Sommertrainingslager in Triptis aus. Was soll man zum Anreisetag noch groß sagen. Es ist wie in jedem Jahr: manche können es anscheinend gar nicht erwarten und trudeln bereits eine Stunden vor dem offiziellen Anreisebegin im Gelände ein und stehen zum Glück nicht wie im vergangenen Jahr vor verschlossenem Tor. Die meisten kommen dann aber doch im Konvoi angereist. In diesem Jahr ist das Lager wieder bis zum letzten Platz ausgebucht, d.h. es ist kein einziges Bett mehr übrig. Selbst die eiserne Reserve ist in Gebrauch. Kurz, nachdem alle Kinder im Lager angekommen waren, wurde dann der Belegungsplan noch einmal kurz korrigiert und so konnten alle ihre Zimmer beziehen. Danach war dann erst einmal Bettenbau und Schrank beschicken angesagt. Natürlich wurden auch wieder die Tischtennisplatte in Beschlag genommen und der Klassiker Fussball darf auch nicht fehlen. Nachdem sich die Betreuer und einige noch anwesende Eltern eine kleine Tasse Kaffee gegönnt hatten, erfolgte eine kurze Vorstellung aller Teilnehmer und Betreuer und gegen 18:00 Uhr wurde dann der Rost angeworfen, diverses Bratwerk daraufgepackt, die Bratmeisterin des vergangenen Jahres verweigerte in diesem Jahr allerdings den Dienst, so dass der Jugendwart des SB-Ostthüringen in die Bresche springen musste. Kurz darauf wurde dann zum gemeinschaftlichen Abendessen geblasen. Man bemerkt, dass mittlerweile so viel Routine im Team vorhanden ist, dass der Ablauf fast Reibungslos vonstatten geht. Der eine oder andere Knopf musste anschließend geöffnet werden, um nicht zu einem Geschoss zu werden. Die mickrigen Reste wurden dann im Kühlschrank verstaut. Anschließend war dann Freizeit angesagt, der erste Küchentrupp nahm seine Arbeit auf und natürlich wurden die ersten Partien gespielt.
Zapfenstreich soll eigentlich 23:00 Uhr sein. Man wird morgen sehen, wie die erste Nacht überstanden wurde.

M.W.
Bilder Tag 1


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