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Letztes Update: 15.05.2025 14:51

Deutsche Vereinsmeisterschaft 2011 der Altersklasse U16

Wie in jedem Jahr wurden auch 2011 in der Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr, verteilt über ganz Deutschland, die Deutschen Vereinsmeisterschaften ausgetragen. Die Abteilung Schach des SV „Grün-Weiß" Triptis hatte sich auch in den Kreis der Ausrichter begeben, um so einen würdigen Abschluss der Feierlichkeiten zum 150-jährigen Vereinsjubiläum zu erhalten. Nachdem im Vorfeld der Meisterschaft einige Dinge, die außerhalb des Einflussbereiches des Ausrichters lagen, harmlos ausgedrückt, suboptimal verlaufen waren, klärte sich glücklicherweise kurz vor Beginn der Meisterschaft fast alle Probleme und so konnten am 26.Dezember alle 20 Mannschaften zur DVM in der Altersklasse u16 nach Triptis anreisen. Nachdem alle ihre Zimmer und Ferienwohnungen bezogen und ihren Mannschaftstisch zugewiesen bekommen hatten, ging es nach dem ersten Abendessen zur Mannschaftsbesprechung, bei der einige Besonderheiten während der Meisterschaft bekannt gegeben wurden. Anschließend ging es dann fließend in die Betreuerbesprechung über.
Am Morgen des ersten Tages konnte zur offiziellen Eröffnung, neben dem Bürgermeister der Stadt Triptis Herrn Steffen und dem Vereinsvorsitzenden des SV „Grün-Weiß" Triptis Herrn Herrmann, der Staatssekretär Dr. Schubert in Vertretung der Thüringer Ministerin für Soziales, Familie und Gesundheit Frau Taubert begrüßt werden, die die Schirmherrschaft für diese Meisterschaft übernommen hatte. Nach der Begrüßung konnte dann pünktlich um 9:00 Uhr die erste Partie starten.
Die Meisterschaft verlief sehr ruhig und wer wollte, konnte der frisch gekürten Vizeweltmeisterin u16w Hanna-Marie Klek über die Schulter schauen. Während der vier Tage sorgte die Mannschaft des SK 1908 Landau für die größte Überraschung, da sie in der Startrangliste auf Platz 18 gesetzt war und sich Schritt für Schritt nach vorne arbeitete, um schließlich in der vorletzten Runde am ersten Tisch zu spielen und am Ende auf Rang 7 zu landen. Was für den Schiedsrichter und die Turnierleitung sehr schön war, es gab keinerlei Streit- oder Protestfälle. Alle Spieler, sowie fast alle Trainer und Betreuer legten eine ungeheure Disziplin an den Tag, so dass eine angenehme Atmosphäre im Turniersaal vorherrschte. Was aber auffiel und das Team, das die Partien eingab, immer wieder fast zur Verzweiflung trieb, war, dass viele Partien bis zum bitteren Ende ausgespielt wurden. Einerseits muss man den Kampfeswille bewundern, aber ob eine Partie mit einer oder mehreren Figuren weniger unbedingt bis zum Matt weitergespielt werden muss oder man vielleicht doch vorher aufgeben sollte, darüber sollte man sich doch einmal den Kopf zerbrechen. Die Partieeingeber hätten es den Spielern gedankt.
Nachdem alle sieben Runden gespielt waren, konnte dann am 30.Dezember die Siegerehrung durchgeführt werden, zu der überraschenderweise der Bundesnachwuchstrainer Bernd Vökler erschien, um H.-M. Klek eine Prämie des Deutschen Schachbundes zu überreichen. Anschließend unterstützte er die Veranstalter bei der Durchführung der Siegerehrung. Ein kleiner Wermutstropfen war, dass am Ende einige wenige Mannschaften ohne Rückinfo abgereist waren und so auf dem abschließenden Gruppenbild fehlten.
Sieger der Altersklasse u16 wurde am Ende die Mannschaft des SV Stade, die den großen Säulenpokal mit nach Hause nehmen konnte. Auf dem zweiten Platz landete der SC Erlangen, von dem die meisten dachten, dass diese Mannschaft den Sieg davontragen würde. Dritter wurde der SV Mülheim-Nord. Für alle anderen gab es dann ebenfalls einen Pokal, so dass keiner leer ausging.
Zum Schluss möchte sich der Ausrichter noch einmal ganz herzlich bei allen Teilnehmern, Trainern, Betreuern und Eltern bedanken, dass alles so reibungslos und ruhig verlaufen ist. Es hat viel Spaß gemacht und vielleicht sieht man den einen oder anderen bald wieder.

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M.Wolschendorf


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