SV SCHOTT Jena III - SV "Grün-Weiß" Triptis 5 : 3
Und wieder war der Start für die Triptiser Schachspieler in die Neue Punktspielsaison etwas holprig. Zum ersten Punktspiel gegen den SV Schott Jena musste man kurzfristig auf einen Stammspieler verzichten und Ersatz war in der Kürze der Zeit nicht verfügbar. So musste man also wohl oder übel in den sauren Apfel beißen und den Wettstreit mit einem Mann weniger bestreiten. So stand man also, wie schon des öfteren in der zurückliegenden Saison, mit dem Rücken zur Wand, da ein Punkt kampflos abgegeben werden musste. Fast allen Triptisern war bewusst, dass sie nun offensiv und konzentriert nach vorne spielen mussten, um erst einmal den Rückstand aufzuholen. In einer Paarung wurde aber solch ein Verhalten an den Tag gelegt, wie man es eigentlich nur von Nachwuchsturnieren her kennt und das schon Generationen von Trainern an den Rand der Verzweiflung getrieben hat. Die Figuren wurden so schnell über das Brett geschoben, dass nach knapp einer Stunde die Partie im Remishafen versank, wobei aber fast 40 Züge gezogen wurden, für die man normalerweise 4 Stunde Bedenkzeit hat. Also verblieben nur noch 6 Partien, die nun noch verbissener angegangen werden mussten. G.Plate konnte seine Partie ebenfalls in die Punkteteilung abwickeln. Am zweiten Brett versuchte R.Köhler der Angriffswucht seines Gegners den Schwung zu nehmen, was auch eine ganze Zeit lang von Erfolg gekrönt war, aber leider führte ein falscher Zug zum Zusammenbruch seiner Verteidigung und so ging Jena mit 3:1 in Führung. M.Wolschendorf fand am dritten Brett nach hartem Kampf in leicht besserer Position nicht den geeigneten Gewinnweg und so fuhr sich die nächste Partie fest und man einigte sich auf die Punkteteilung. H.Teubel kämpfte, nachdem er in der Eröffnungsphase eine Leichtfigur gegen zwei Bauern abtauschen musste, wie ein Besessener, gewann noch einen dritten Bauern und engte seinen Gegenüber danach so ein, dass sich dieser nur im hinteren Viertel des Brettes mit seinen Figuren bewegen konnte und nur damit beschäftigt war, die gegnerischen Bauern daran zu hindern, die gegnerische Grundreihe zu erreichen und sich in neue Damen umzuwandeln. Aber nach fast vierstündigem Kampf verließen beide am Ende doch beide die Kräfte und beide reichten sich die Hand zum Friedensschluss. So hatte Jena also schon vier Punkte auf seiner Seite und benötigte nur noch einen halben, um den Mannschaftssieg zu holen. J.Potschies versuchte mit aller Kraft, seinen Kontrahenten in die Knie zu zwingen. Dieser wehrte sich aber nach allen Regeln der Kunst. Am Ende passierte es, wie schon so viele Male vorher, dass nach langem Kampf die Konzentration verständlicherweise nachlässt und man versucht, den zweiten Schritt vor dem ersten zu machen, was aber den Unterschied zwischen Sieg und Unentschieden bedeutet. Also war die fünfte Partie Remis und Jena hatte den Wettkampf gewonnen. Nun konnte M.Schiegner am ersten Brett ebenfalls in die Punkteteilung einwilligen, da dieser Punkt nichts mehr am Sieg der gegnerischen Mannschaft ändern konnte.
Nun steht Triptis also zu Beginn der Saison im Tabellenkeller, aber das Positive daran ist, dass es nun nur noch nach oben gehen kann. Im nächsten Punktspiel am 09.10. geht es gegen die Mannschaft aus Saalfeld.
M.Wolschendorf
Nun steht Triptis also zu Beginn der Saison im Tabellenkeller, aber das Positive daran ist, dass es nun nur noch nach oben gehen kann. Im nächsten Punktspiel am 09.10. geht es gegen die Mannschaft aus Saalfeld.
M.Wolschendorf




