Trainingslager des Schachbezirks Ostthüringen 

 

Tag 6


Manch einer kann es noch gar nicht so recht glauben, aber die sechs Tage, in denen die neunzehn anwesenden Kinder hoffentlich eine Menge neuer Sachen im Schach gelernt und viel Spaß gehabt haben, sind schon wieder vorüber. Zum Abschluss sah es sogar teilweise so aus, als ob der Wettergott alle mit einem Regenschauer verabschieden wollte, aber weit gefehlt. Zwar gab es in Triptis selbst zwar stellenweise einen regelrechten Wolkenbruch, aber im Übungsgelände waren es nur ein paar Tropfen, von denen gar keiner Notiz zu nehmen schien. Zu sehen war es nur am leicht feuchten Boden, der aber innerhalb weniger Minuten wieder trocken war und die Sonne wieder unerbittlich brannte. Zum Glück waren am letzten Tag noch zwei Partien zu spielen, so dass die meisten Aktivitäten drinnen stattfanden. Schön war es für die Betreuer festzustellen, dass fast alle Partien bis zum Ende der Bedenkzeit ausgespielt wurden, was aber dazu führte, dass, als gegen 15:00 Uhr die ersten Eltern eintrafen, immer noch drei Partien liefen und keine Aussicht auf ein Ende zu sehen war. Als dann alle Partien beendet waren, konnte endlich zur Abschlussveranstaltung  inklusive Siegerehrung übergegangen werden. Während des Trainingslagers wurde ja bekanntermaßen ein Turnier gespielt, welches am Ende in zwei Gruppen ausgewertet wurde. In der Gruppe A siegte Daniel Bülau vor Richard Scheftlein und Clemens Blumenthal. In Gruppe B siegte mit Nico Pietsch der jüngste Teilnehmer vor Niklas Lerke und Philipp Ludewig.

Nachdem dann alle Sieger ihre Pokale in Empfang genommen hatten, wurden die Teilnehmer verabschiedet und die Eltern konnten ihre, teilweise ziemlich dreckigen (vor allem Jungs) und fülligeren Kinder in Empfang nehmen und die Heimreise antreten.

Abschließend soll noch gesagt werden, dass es in diesem Jahr den Betreuern sehr viel Spaß gemacht hat, da fast die gesamte Truppe sehr "pflegeleicht" war und natürlich hat auch endlich einmal das Wetter mitgespielt. Weiterhin soll an dieser Stelle als erstes den Betreuern Anke Kohl und Elke Dührkop gedankt werden, die für den reibungslosen Ablauf des gesamten Lagers sorgten. Natürlich auch dem Kreisfeuerwehrfachverband des Saale-Orla Kreises, die uns seit fünf Jahren das Gelände zur Verfügung stellen, dem Ehepaar Göschka, die sich um die gesamte Anlage kümmern und für alle kleineren und größeren Probleme fast immer eine Lösung parat haben, natürlich allen Trainern, die ihr Wissen an die Kinder vermittelten, der Töpfermeisterin Britt Heide, dem Cartcenter Miesitz, der Diakonie Neustadt/Orla, die für das leibliche Wohl sorgten und dem Partyservice Rentsch, die uns mit dringend nötigten Getränken und zum Lagerfeuer mit einem riesigen Topf voll Kesselgulasch versorgten, so dass extra noch am letzten Abend ein Werkzeug besorgt werden musste, um bei vielen der Kinder ein zusätzliches Loch in die Gürtel zu stanzen. Alle, die an dieser Stelle nicht erwähnt wurden, mögen uns dies nachsehen und sich nachträglich gedrückt fühlen.

Wie es aussieht und alles gut geht, wird im nächsten Jahr wieder ein Trainingslager stattfinden.


M.W.

Bilder Tag 6


Tag 5

Einbiegen auf die Zielgerade. Heute stand der Tag ganz im Zeichen von Schachtraining. Am Morgen kam, wie schon im vergangenen Jahr, Matthias Sack, um mit den Kindern in die strategischen Geheimnisse von Stellungen mit unterschiedlichen Materialverhältnissen, sprich Läufer gegen Springer, einzudringen. Nach einer kurzen Pause ging es dann mit dem komplizierten Endspiel Dame gegen Turm weiter, was nach der Erklärung, wie das Ganze funktioniert, in praktischen Spielen geübt werden konnte. Anschließend wurde dann noch einmal ein Simultan, diesmal aber mit Uhrenhandicap, gegeben, bei dem der Simultan spielende wieder einige Federn lassen musste. Nach dem Mittag, es gab diesmal Chili con Carne, wurde dann endlich die zweite Runde des Lagerturniers gespielt und anschließend die Partien ausgewertet. Am Nachmittag ließ man es dann ein wenig ruhig angehen, denn die Temperaturen kletterten wieder in schwindelerregenden Höhen, aber nicht alle hatten Lust, noch einmal ins Freibad zu gehen. Schlussendlich gingen nur die großen Mädchen und die Jungs begannen mit der Vorbereitung für das geplante Lagerfeuer. Nachdem alle Vorbereitungen getroffen waren, konnte also der Rost angebrannt und Roster, sowie Rostbrätel auf selbigen gebraten werden. Zusätzlich war noch Kesselgulasch geordert, auf den sich alle gierig stürzten. Die Vermutung liegt nahe, dass dieser, in Verbindung mit dem Mittagessen in der Nacht zu einer explosiven Mischung führen könnte. Als sich die Sonne dann Richtung Horizont bewegte, wurde endlich der Holzhaufen, der seit zwei Tagen darauf wartete, seiner Bestimmung zugeführt zu werden, entzündet und natürlich wollte jeder das Feuer ein wenig schüren. Als dann das ganze Gebilde niedergebrannt war und man sich der Glut ohne Verbrennungen dritten Grades befürchten zu müssen, nähern konnte, wurden zum Schluss noch Marshmellows und Knüppelkuchen in den Flammen zubereitet. In der Zwischenzeit war der Lagervolkssport, nachdem einem Ball die Luft ausgegangen war, von Fussball zu Rugby gewechselt und so konnte man kleine Menschenträublein sehen, die sich immer wieder zu einer Art Wollknäuelähnlichem transformierten und aus dem dann ziemlich viel Geschrei zu hören war.

Kurz, bevor die Dunkelheit einbrach, war dann klar Schiff angesagt und anschließend bewegten sich die Meisten in Richtung Koje um die letzte Nacht einzuläuten. Morgen sind dann noch die letzten beiden Partien des Lagerturniers zu spielen und dann ist auch schon alles wieder vorbei. Mal sehen, wie sich der letzte Tag entwickelt.


M.W.

Bilder Tag 5


Tag 4


Der vierte Tag in Folge, an dem die Sonne anscheinend mit aller Macht die Zurückhaltung der letzten Jahre wieder gut machen möchte. Glücklicherweise wehte wieder ein laues Lüftchen, so dass die Tempetaturen ein wenig erträglicher waren. Heute war mit Albrecht Beer wieder ein Trainer zugegen, der eigentlich schon zum Inventar des Trainingslagers gehört und der normalerweise auch ein Zimmer gestellt bekommen müsste. Er reihte sich mit taktischen Motiven und bekannten Partiebeispielen in das Trainingskonzept der zurückliegenden Tage ein. Mittlerweile macht sich die Konzentration auf die vielen taktischen Motive bei fast allen Kindern bemerkbar, denn viele erkennen Motive schon viel besser und vor allem schneller als noch vor ein paar Tagen. Nach einer kurzen Pause spielte er ein Simultan gegen die großen Gruppe und musste dort einiges an Punkten liegen lassen, vor allem gegen die Mädchen, was zu dem Ausspruch führte: "Die jungen Damen setzen mir ganz schön zu." und der natürlich postwendend falsch verstanden und mit der Antwort: "Ich habe gar keine Dame mehr." gewürdigt wurde und zur allgemeinen Erheiterung beitrug.

Auch Thomas Seidel war wieder mit am Start, spielte zu Anfang ein Beratungssimultan gegen die kleinere Gruppe und nach der kurzen Pause wurden Grundsätze der Eröffnung behandelt und verschiedene Varianten aus ausgewählten Eröffnungen analysiert. 

Nach einer Unterbrechung für das Mittag wurde an der Stelle fortgesetzt, an der man vor der Pause aufgehört hatte. In der Zwischenzeit wurden in Triptis zwei Tags zuvor bestellte, frisch zubereitete Torten abgeholt und so gab es kurz nach dem Mittag schon Kaffee und Torte, die innerhalb von wenigen Augenblicken restlos verputzt war. 

Mittlerweile wurde es mit der Zeit ein wenig eng, denn um 14:00 Uhr war das Highlight des diesjährigen Trainingslagers geplant. Also wurde die ganze Meute in vier Autos verfrachtet und nach Miesitz auf die Go-Kart-Bahn transportiert. Dort angekommen ging es nach einer Unterweisung auf die Rennpisste und fast alle konnte versuchen, auf Schumis Spuren zu wandeln. Nach teilweise anfänglicher Angst bei einigen wenigen, kamen nach ein paar Minuten alle immer besser mit den Karts zurecht und es entwickelte sich eine regelrechte Jagd auf die beste Rundenzeit. Natürlich waren auch hier und da ein paar kleine Rempler zu sehen und der ein oder andere landete in den Reifenstapeln, aber es machte trotz alledem allen einen Riesespaß, so dass mancher am liebsten selber noch eine oder mehrere Fahrten gekauft hätten. Zum Abschluss gab es noch die Siegerehrung für die drei Besten und das waren Marisa Jahn, Marie-Luise Rauch und Daniel Bülau. Nach der Verabschiedung ging es dann wieder in das Freibad, denn die Temperaturen waren wieder auf ein unerträgliches Maß angestiegen und die Abkühlung tat Not. Während des Badbesuches fingen aber Regenwolken an, sich zusammenzurotten und es sah plötzlich alles so aus, als ob es anfangen würde zu regnen. Wie immer sah aber alles wieder viel schlimmer aus, als es am Ende werden würde und es kamen nur Stellenweise ein paar kleine Tropfen auf dem Boden an. Im Klartext heisst das, dass jemand, der vor dem Eingang zur Unterkunft stand ein wenig nass wurde, ein anderer, der sich fünf Meter weiter aufhielt, nicht. Als angenehmer Nebeneffekt gingen die Temperaturen auf ein erträgliches Maß nach unten und Wind kam auf. Wie sich das Ganze aber morgen entwickeln wird, kann niemand mit Bestimmtheit sagen.

Nach dem Abendbrot wurde dann zur Abwechslung ein wenig Spaßschach gespielt und den Tag ließ man damit ausklingen, dass die Bilder und Videos vom Rennen betrachtet wurden. Alle sind gespannt, wie morgen das Wetter wird.


M.W.

Bilder Tag 4


Tag 3


Tag drei des Trainingslagers und der Himmel strahlt immer noch im herrlichsten Blau. Die Temperaturen sind, solange der Wind geht, einigermaßen erträglich und die Sonne strahlt, als ob es kein Morgen mehr geben würde. Natürlich waren wieder die üblichen Verdächtigen in der Nacht Störenfriede für manch andere, so dass bei einigen die Augenringe schon ein wenig ausgeprägt waren, obwohl manche gar nichts für ihren Schlafmangel konnten. Nach dem Frühstück, bei dem fast alles, was an Backwerk vorhanden war, vertilgt wurde, war in diesem Jahr mit Thomas Seidel von Fortuna Pößneck ein neues Gesicht als Trainer eingeladen, der den gestrigen Taktik-Marathon weiter fortführte. Während bei einer Gruppe die Köpfe qualmten, konnte die verbleibende ihrer Kreativität frönen, denn wie schon in den vergangenen wurde auch in diesem Jahr für die Kunst eine Lanze gebrochen. Diesmal aber nicht mit Pinsel und Farbe, sondern mit Ton und in dem konnten sich die kleinen„Künstler“ verewigen. Jeder stellte eine Kleinigkeit her,angefangen von den obligatorischen Schachfiguren, bis hin zu kunstvoll gestalteten Windmühlen, Klingelschildern und vielen anderen Sachen. Wenn man sie alle aufzählen sollte, würde das den Rahmen dieses Berichtes sprengen. Die kleinere Gruppe bekam eine Unterweisung im Erkennen von Mattbildern und das so lange, bis Revolte in der Luft lag. Nach einer knappen Stunde wurden die Gruppen getauscht und die zweite Gruppe konnte beginnen zu matschen und ihre Ideen plastische Formen annehmen zu lassen.

Das Training wurde dann mit Endspielen fortgesetzt (ein besonders beliebtes Thema) und das, bis das Mittagessen eintraf. Danach wurden noch einige lockere Trainingspartien gespielt und dann zur ersten Runde im Lagerturnier geblasen. Grosse Überraschungen gab es nicht, aber es ist erfreulich, das keine Kurzpartien zu entdecken waren. Außerdem wurde am „Spitzenbrett“ die vorhandene Technik, in Form eines Digitalen Schachbrettes, sofort mit eingebunden und so die Partie umgehend an den Rechner übertragen.

Als alle Partien beendet waren, ging es endlich wieder in das Freibad, wo das kühlende Nass wieder ein wenig Erleichterung von den ziemlich hohen Temperaturen verschaffte. Zurück im Trainingsgelände wurde dann das Abendbrot in Form eines ziemlich grossen Topfes mit mehreren Kilo Nudeln mit Tomatensoße gereicht,der fast komplett gelehrt wurde. Als sich das Essen dann ein wenig gesetzt hatte, wurde Schach nach Wunsch im Freien angeboten. Wie nicht anders zu erwarten, fiel die Wahl auf Tandem. Allerdings liefen die Partien so lange, dass irgendwann die Sonne untergegangen war und von dort kein Licht mehr zur Verfügung stand. Aber frei nach dem Motto „Du kannst ruhig blöd sein, du musst dir nur zu helfen wissen“ wurde einfach der Transporter neben die Bretter gestellt und die Beleuchtung auf Fernlicht eingestellt. Gegen 22:30 Uhr waren dann endlich alle Partien beendet und es wurde Matratzenhorchdienst befohlen. Es werden noch Wetten angenommen, ob alle es schaffen, die Nacht ruhig über die Runden zu bringen.


M.W.

Bilder Tag 3


Tag 2


Nach der ersten, meistenteils, ruhigen Nacht ging es heute also endlich richtig los. Die beiden Gruppen wurden ihren Trainern zugewiesen und dann hieß es mehrere Stunden lang Taktik, Taktik und nochmals Taktik, denn auf die kommt es nun mal am meisten an in den Partien der aufstrebenden Nachwuchsspieler. Aus diesem Grund wurden zuerst die Ab- und dann die Hinlenkung behandelt. Nach mehreren Stunden, in denen weitestgehend eine super Mitarbeit der Kinder zu verzeichnen war, kurz, bevor die Köpfe zu bersten drohten, wurden dann alle für den Moment erlöst und bei dem einen oder anderen machte sich ein grummelndes Geräusch lautstark bemerkbar, denn die Mittagszeit hatte sich, von vielen fast unbemerkt, herangeschlichen. Logischerweise wurde dieses Phänomen von der Frage begleitet, wann denn das Mittagessen eintreffen werde. Als Antwort konnten nur vertröstende Worte gegeben werden und ab und zu war auch ein Schulterzucken zu sehen. Nach ca. einer halben Stunde sehnsüchtigem Ausschau halten gen Westen kam den Betreuern die Sache dann doch ein wenig seltsam vor und das Bauchgrummeln kam plötzlich nicht mehr vom Hunger, sondern eher vom unguten Gefühl in der Magengegend. Ein kurzer Anruf brachte dann aber Licht in die Sache, denn man hatte schlicht und einfach vergessen, dass das Essen am Wochenende nicht geliefert werden kann. Also schwangen sich Anke und Maik in's Auto und düsten nach Neustadt, wo das Essen schon seiner Abholung harrte, schnell in den Kofferraum verfrachtet wurde um dann mit doppeltem Tempo nach Triptis transportiert zu werden. Im Trainingslager angekommen waren dann glücklicherweise noch keine Hungerödeme bei irgendjemandem zu sehen. Als dann alle gesättigt waren, wurden alle Vorbereitungen für den Abmarsch zum Freibad getroffen, denn die Sonne meinte es auch heute wieder sehr gut mit uns und wenn sich einem die Möglichkeit bietet, schwimmen zu gehen, dann sollte man sie auch ohne zu zögern nutzen. Nach kurzem Fußmarsch, dem sich ein Teil der holden Damenbelegschaft durch Bitten, Jammern, Drohen und ähnlichem entziehen wollte (man wollte lieber gefahren werden), ging es dann für alle im Triptiser Freibad in's kühle Nass. Nach vielen vielen Stunden mussten dann all diejenigen, die sich nicht schon vorher an den aufgestellten Fernseher zur Befriedigung ihrer Fussballgelüste abgesetzt hatten, mit Nachdruck dazu bewegt werden, das Wasser wieder zu verlassen, denn mancher hätte mit seinen Lippen eine Kornblume vor Neid erblassen lassen können.

Zurück im Gelände wurden dann zum Abendbrot im abendlichen Sonnenschein fast fünf (in Zahl 5) Kilo Western Kartoffeln verdrückt. Es heisst ja nicht umsonst, dass Baden hungrig macht. Dann ging es zur vorbereiteten Schach-Rallye, bei der die eingeteilten Mannschaften 8 Stationen durchlaufen mussten, an denen von einfachen Mattaufgaben über Blindübungen bis hin zu Konditionsblitz einiges an schachlichen Aufgaben zu bewältigen waren. Das ganze zog sich dann so lange hin, bis die Sonne untergegangen war und man nichts mehr erkennen konnte und sich alle, komplett ausgepowert, zuerst in Richtung Dusche begaben um dann den Matratzenhorchdienst anzutreten. Es ist anzunehmen, dass die kommende Nacht ruhiger wird.


M.W.

Bilder Tag 2


Tag 1


Wieder ist ein Jahr vergangen, wieder sind Sommerferien und wieder, mittlerweile zum fünften Male, führt der Schachbezirk Ostthüringen in Triptis sein Trainingslager für Jugendliche bis 14 Jahr durch. Mit 19 Teilnehmern ist auch diesmal wieder die Unterkunft fast bis an die Grenze der maximalen Kapazität ausgereizt. Nur ein einziger Platz ist noch frei. Zum grossen Teil besteht das Feld wieder aus "alten" Bekannten, aber auch aus einigen neuen Gesichtern, die in den nächsten Tagen wieder viel Spaß haben, ihre Fähigkeiten im Schach verbessern und neue Freunde gewinnen möchten.

Was viele noch nicht so recht glauben wollen ist, dass heute am Anreisetag herrlicher Sonnenschein zu vermelden ist und die Prognose für die nächsten Tage verheißt viel Sonne und sommerliche Temperaturen. Vielleicht kommt ja alles, was Petrus in den zurückliegenden Jahren aufgespart hat in diesem Jahr als Gesamtpaket vom Himmel. Verdient hätten wir es alleine schon wegen unserer Geduld, die wir in der Vergangenheit an den Tag gelegt haben.

Nachdem am späten Nachmittag nach und nach alle Kinder im Übungsgelände des Kreisfeuerwehrfachverbandes eingetroffen waren und manch einer und manch eine die eigenen Eltern höflich, aber bestimmt darauf hingewiesen haben, dass sie wieder nach Hause gehen können, kam die erste Besprechung der Betreuer über die Trainingseinheiten und anschließend wurden die Kleinen eingewiesen, wie die kommenden Tage ablaufen werden.

Dann wurde bei herrlichstem Sonnenschein der Rost angeworfen und das Abendbrot zubereitet. Man merkt deutlich, dass das Essen bei schönem Wetter allen besser schmeckt. Anschließend konnte dann noch ausgiebig Freizeitaktivitäten nachgegangen werden (natürlich wurde hauptsächlich, passend zur derzeit laufenden WM, Fußball gespielt) bevor dann gegen elf Uhr zum Zapfenstreich geblasen wurde. Morgen früh geht es dann nach dem Frühstück mit dem ersten Training los. Also, frisch an's Werk.


M.W. 

Bilder Tag 1

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