In der vergangenen Saison kamen die Schachspieler von Grün-Weiß Triptis gegen die Mannschaft von Altenburg, die durchweg sehr solide und auf Sicherheit bedacht spielt, über ein vier zu vier nicht hinaus und deshalb war im Vorfeld klar, dass, wenn man diesmal gewinnen will, alle aggressiv nach vorne spielen müssen . Nachdem alle Partien gestartet waren, war klar, dass sich bei manchen Spielen die Befürchtungen bewahrheiteten, denn es wurde alles dafür getan,um in den sicheren Remishafen einzulaufen. Um so erstaunlicher war es, dass nach knapp einer Stunde Spielzeit R.Köhler seinen Gegner nach nur zwanzig Zügen zur Aufgabe zwingen konnte und Triptis somit in Führung lag. Nur kurze Zeit später wurden die Partien von J.Potschies, H.Teubel und D.Orlamünder, deren Spiele zu denjenigen gehörten, die von Gegnerseite auf Sicherheit angelegt waren, remis gegeben werden. So lag Triptis also mit zweieinhalb zu anderthalb Punkten vorne, verlor diese aber wieder durch eine Niederlage am fünften Brett. An den verbleibenden drei Brettern wurde nun um so verbissener gekämpft, was am Ende dann auch durch Erfolge gekrönt wurde, denn M.Wolschendorf konnte seinen Gegenüber durch einen taktischen Schlag in ein verlorenes Endspiel und kurz darauf zur Aufgabe zwingen. Nur wenige Minuten später musste auch der Gegner von A.Richter die Waffen strecken, wodurch Triptis den Mannschaftssieg in der Tasche hatte und die Partie von M.Schiegner am ersten Brett in einer mehr als komplizierten und spannenden Stellung konnte auch remis gegeben werden, da am Endergebnis nicht mehr zu rütteln war. So machten sich die Schachspieler von Triptis also als Belohnung für die Anstrengungen in diesem Punktspiel ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk mit einem momentanen Treppchenplatz in der Tabelle und einem eventuellen Staffelerhalt sichernden Punktekonto. Als nächster Gegner wartet am 10. Januar die Mannschaft von Katzhütte.
M.Wolschendorf