FC Rot-Weiß Erfurt – FC Carl Zeiss Jena 3:1 n. Elfmeterschießen (0:0; 0:0)


Elfmeterschießen entschied über Pokalvergabe

Erfurter vor der Pause besser und im Strafstoßschießen nervenstärker


Das spannende Endspiel der B-Junioren um den Jurke-Landespokal wurde nach torlosen 100 Minuten erst vom Elfmeterpunkt entschieden. Hier hatten die Schützlinge des Trainergespanns Stefan Schaper/Ronny Löwentraut die besseren Nerven. Sie verwandelten drei Mal. Zwei Mal hielt der Erfurter Keeper Max. Jena traf nur durch Eichberger. Auch hier pariert Fulge zwei Strafstöße.




TFV-Jugendobmann Peter Ott (Gera) übergibt den Jurke-Landespokal.


Der spätere Pokalsieger kam besser in die Partie, hatte mehr Ballbesitz und auch die zwingenderen Chancen. Vor allem Messing (31.) hätte RWE in Front bringen können. Ein Treffer der Erfurter konnte wenig später wegen einer Abseitsposition nicht gegeben werden.


Der FC Carl Zeiss steigerte sich nach dem Kabinengang, erreichte Gleichwertigkeit und hatte ebenfalls Möglichkeiten zu Toren. Doch die fielen weder in der regulären Spielzeit noch in der Verlängerung.




Der Pokalsieger der B-Junioren: der FC Rot-Weiß Erfurt.

So sahen die Trainer das faire Match, das in Schiedsrichter Steven Greif (Westhausen) einen umsichtigen Referee hatte.


Michael Urbansky (FC Carl Zeiss Jena) :

„Ich bin mit der Leistung meiner Mannschaft, die sich geschlossen präsentierte, sehr zufrieden. Erfurt hatte zwar vor der Pause mehr Spielanteile und auch die besseren Chancen, aber wir haben uns in das Spiel hinein gebissen. Nach dem Wechsel war es ausgeglichen. Ein Elfmeterschießen ist auch immer Glückssache. Doch meine Jungen müssen es lernen, mit solchen Drucksituationen umzugehen."





Ronny Löwentraut (links) und Stefan Schaper (FC Rot-Weiß Erfurt):

„Wir waren in der ersten Halbzeit klar besser, haben viel Druck gemacht und uns Chancen erarbeitet. Ein 2:0 zur Pause wäre verdient gewesen. Dann wurde Jena stärker und hat sich auch taktisch gesteigert. Wir haben uns in vielen Einzelaktionen verzettelt. Sowohl nach der Pause als auch in der Verlängerung waren die Standards auf beiden Seiten gefährlich. Beim Strafstoßschießen waren wir die Glücklicheren."


Die Statistik:

FC Rot-Weiß

Max, Schlebe, Weber, Schlömer, Nöding, Kumm (93. Thunert), Winge, Sperschneider, Messing (83. Trümper), Scholz (79. Matzky), Kühne (58. Kessler)


FC Carl Zeiss:

Fulge, Krüger, Pscalo, Schulz, Klose (87. GRK), Wriske, Schlegel (54: Schenderlein), Schäfer (91. Eichberger), Lenk (58. Waldau), Bürger Wätzel (41. Strößner)


Schiedsrichter:
Greif (Westhausen),  Zuschauer: 140


Torfolge im Elfmeterschießen
:

Winge (Erfurt) gehalten, Schulz (Jena) daneben, Nöthing (Erfurt 1:0, Bürger (Jena) gehalten., Sperschneider (Erfurt) gehalten), Eichberger (Jena) 1:1, Weber (Erfurt) Tor, Wirske (Jena) gehalten, Kessler (Erfurt) 3:1.

Am Mittwoch blicken wir noch einmal auf das Pokalfinale der B-Junioren.


Hartmut Gerlach

 

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