KFA Kyffhäuser und Nordhausen fusionieren am Samstag

KFA Nordthüringen soll gegründet werden/Acht weitere Neubildungen folgen


Mit der Gründung des Kreis-Fußballausschusses (KFA) Nordthüringen – so soll der aus den ehemaligen KFA Kyffhäuser und Nordhausen gebildete neue Kreis heißen – beginnt am Samstag, dem 14. Januar, eine weitere wichtige Etappe im Reformprozess, der den Thüringer Fußball-Verband (TFV) seit knapp vier Jahren beschäftigt.


Für den wurde zwar vom TFV-Vorstand der Anstoß gegeben, aber die Vorbereitung und Durchführung der Veränderungen war nicht nur das Werk einiger weniger Spitzenfunktionäre im Verband. Denn durch die Tätigkeit in den Arbeitsgruppen (AG), die vielen Diskussionen vor Ort, die Beschlüsse der Beiratstagungen und der Verbandstage und durch den Fusionsprozess selbst waren die KFA und die Vereine maßgeblich beteiligt. Am Ende gab es klare Mehrheiten für die Vorschläge der AG und damit „grünes Licht" für einen neu aufgestellten Thüringer Fußball-Verband.


Während sich die Spielklassenstruktur bereits bewährt hat und mit der Überleitung der Regionalklasse 2012/13 in die Obhut der Kreise als Kreisoberliga einen Abschluss erhält, ist die Änderung der Verbandsstruktur in vollem Gange.


Neun neue Kreise werden in der Zeit vom 14. bis zum 28. Januar im TFV gegründet. Den Auftakt bildet die Konferenz auf dem Kyffhäuser. Am 28. 01. soll in Eishausen der KFA Südthüringen, bestehend aus den ehemaligen KFA Hildburghausen und Sonneberg, aus der Taufe gehoben und damit die Gründungsphase beendet werden.


In nahezu allen neuen Fußballkreisen ist im Wesentlichen klar, wer sich der Wahl für die Leitung und die Ausschüsse stellt. Zahlreiche Zusammenkünfte waren notwendig, bevor sich die Partner über die Personalien, aber vor allem die inhaltliche Arbeit in den neuen Gebilden geeinigt haben. Noch bis zum Ende des Spieljahres 2011/12 sind die „alten KFA" für ihre Region zuständig.


Hartmut Gerlach

 
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