| Entstehung |
Geschichte des Volleyball Die eigentlichen Wurzeln des Volleyballspiels findet man in den Ballspielen früherer Zeiten. So waren besonders Hochball-, Hin-, Rückschlag- oder Zuschlagsspiele weit verbreitet. Diese Grundformen des modernen Volleyballs fanden vor 4500 Jahren in China großes Interesse. Somit konnte sich vor allem das Hochballspiel seinen vielfältigsten Formen entwickeln. So hat auch das im Römischen Reich bekannte "Trigon", ein Rückschlagspiel, bei dem sich die Spieler im Dreieck den Ball zuspielen, seinen Ursprung im Hochballspiel. Später war das aus Italien stammende "Palleone" (den Ball im Flug spielen und solange wie möglich in der Luft halten) sehr beliebt. Das eigentliche Volleyballspiel wurde von William G. Morgan entwickelt, der 1870 in Lockport, im amerikanischen Bundesstaat New York, geboren wurde. Entstehung der Abteilung Volleyball des SV GW Triptis Mitte der 70er Jahre gab es eine kleine Gruppe von Sportlern die sich regelmäßig in der Turnhalle an der Sportallee trafen um dort Volleyball zu spielen. Zu Anfang nur sporadisch, dann immer regelmäßiger. Die Mitglieder dieser Gruppe kamen zum größten Teil aus dem Porzellanwerk, dem größten Betrieb in Triptis zu dieser Zeit. (M.S.)
Morgan war ab 1895 im YMCA-Institut Holyoke (Massachusetts) als Sportlehrer tätig, und sah seine Hauptaufgabe darin, ansässigen Geschäftsleuten Unterricht zu erteilen. Basketball schien ihm die ideale Lösung für die jüngeren Männer zu sein... Doch er suchte auch nach einer weniger harten Möglichkeit für die älteren Herren. So machte sich Morgan daran, einen Sport zu finden, der den gestressten Geschäftsleuten einerseits Erholung und zudem noch Spass brachte. Es musste ein Spiel sein, bei dem alle mitmachen konnten.
Morgan bildete zwei Mannschaften, und ließ sie einen Ball über ein 1,97 Meter hohes Netz hin und her spielen. Um ein wirkliches Spiel daraus zu machen, legte er einige Regeln fest und nannte es "Mintonette". Während des Spiels bemerkte der Lehrer Alfred T. Halstead, dass es den Anschein hat, als ob der Ball über das Netz hin und her fliege. Da die Regeln besagten, dass man den Ball ständig im Flug (englisch: volley) halten muss, schlug er vor, das Spiel lieber "Volleyball" zu nennen.
Morgan akzeptierte sofort diese Idee und seit dem 7. Juli 1895 gibt es die Sportart Volleyball sozusagen ganz offiziell.
Der Sportfreund Hein-Jürgen Leinhoß, damals der Vorsitzende der BSG Chemie Triptis, gehörte ebenso zu diesen Volleyballern wie Frank Michaelis und Günther Fellmann, die eine leitende Position im Porzellanwerk einnahmen.
Mit diesen "Volleyballverrückten" war es nur eine Frage der Zeit bis man beschloß, sich dem Triptiser Sportverein anzuschließen.
So wurde am 1.10.1978 die Sektion Volleyball der BSG Chemie Triptis gegründet.
Die Gründungsmitglieder waren Norbert Rohrmann (Sektionsleiter), Jürgen Leinhoß (Kassierer) und Günther Fellmann (Organisation).
Einige der ersten Mitglieder dieser Gruppe waren die Sportfeunde Frank Michaelis, Matthias Göschka, Günther Fellmann, Karin Meister, Mathias Schiffert, Klaus Göppner, Karl-Heinz Muntschies, Joachim Müller, Bernd Senkel, Rainer Maschik, Norbert Rohrmann, Karl-Heinz Kühn und Dietmar Böhler.
Der Sportfreund Mathias Schiffert wurde im Februar und November 1978 auf die Sportschule nach Greiz delegiert um sich zum Übungsleiter zu qualifizieren. Im Frühjahr 1980 erwarb er dann den "Trainer-C-Schein", und ist seit dieser Zeit ohne Unterbrechung als Trainer im Triptiser Volleyball tätig.
In den ersten Jahren wurden nur kleine Turniere zum 1.Mai und zum "Tag der Republik" durchgeführt. Dann aber, Mitte der 80er Jahre, bildete man im Kreis Pößneck eine Spielunion mit Freizeitmannschaften des Kreises. Diese Mannschaften kamen aus Knau, Triptis und Pößneck.
Man gründete ebenfalls eine Nachwuchsmannschaft für Jungen und Mädchen. Diese konnte im Kreismaßstab immer gute und sehr gute Ergebnisse erzielen. 1997 konnte man im Regionalfinale "Jugend trainiert für Olympia" in Altenburg einen sehr guten 3.Platz erzielen.
Im Jahr 1994 bildete sich eine Frauenmannschaft um der großen Nachfrage nach sportlicher Betätigung für Frauen und Mädchen in Triptis gerecht zu werden.
Aus diesen kleinen Anfängen im Jahre 1978 ist, bis zum heutigen Tag, die zweitgrößte Abteilung des SV Grün-Weiß Triptis, mit über 80 Mitgliedern entstanden.
Im Kreismaßstab spielen die Triptiser seit vielen Jahren eine führende Rolle, und in der später gegründeten Kreisliga erzielt man seit Jahren vordere Plätze. In der Saison 1999/2000 konnte man den Kreismeistertitel erringen.
Für die weitere erfolgreiche Arbeit wünschen wir uns alles Gute...




